Pressespiegel

01.2013, BauernZeitung

Wochenblatt für Entscheider in der Landwirtschaft


Wenn die Musik erklingt

Auch landwirtschaftliche Unternehmen kann die Künstlersozialabgabe treffen. Gerade weil sie nicht im künstlerischen oder publizistischen Bereich tätig sind, sollten sie besonders aufpassen und frühzeitig gegensteuern.

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Die Prüfung erfolgt über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren rückwirkend. Viele KSK-Prüfungen führen zu hohen Nachforderungen an Unternehmen, warnt die Wirtschaftskanzlei WWS in Mönchengladbach. Obendrein drohen Bußgelder von bis zu 25 000 €, wenn Unternehmen in KSK-Meldungen falsche Angaben machen oder sie vorsätzlich überhaupt nicht einreichen.

(...) Treten bei einem „Tag der offenen Tür“ freischaffende Künstler, Musiker oder DJs auf, hält die KSK möglicherweise ebenso die Hand auf. Das Gleiche gilt im Übrigen für interne Firmenfeierlichkeiten. „Bei mehr als drei Aufträgen an freiberufliche Kreative pro Jahr lauert die KSK“, betont Dr. Ulrich Viefers, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater der WWS. „Prüfer legen das Kriterium ‚nicht nur gelegentlich‘ unter Umständen auch jahresübergreifend an. So droht auch bei Messeauftritten oder Ausstellungen, die turnus-mäßig alle zwei oder drei Jahre stattfinden, die KSK-Pflicht.“

Viele KSK-Abgaben lassen sich deutlich reduzieren oder sogar vermeiden, wenn man abgabepflichtige und sonstige Leistungen bei Auftragsvergabe und Vertragsgestaltung trennt. Zudem dient eine sorgfältige Auftragsdokumentation mit detaillierter Leistungsbeschreibungen der Beweisvorsorge.

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Quelle: BauernMagazin

 

Korrespondenz mit:

Portrait & Vita
Dr. Ulrich Viefers
Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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