Pressespiegel

05.2012, Pro Firma

Wirtschaftsmagazin für Führungskräfte im Mittelstand


Teure Alternative: Beteiligungskapital

Auch Viefers rät deshalb bei der Wachstumsfinanzierung mehr prinzipiell zu Beteiligungen. „Wenn Unternehmen allerdings über eine niedrige Eigenkapitalquote verfügen oder wenig Sicherheiten zu bieten haben, kommen die Firmen um einen klassischen Kredit oftmals nicht weiter“, so Viefers. Will die Hausbank das Risiko für die Finanzierung nicht übernehmen, spricht sie meist von sich aus eine Lösung eher eine mittelständische Beteiligungsgesellschaft an – vorausgesetzt, sie hält die Finanzierung grundsätzlich für tragfähig. Der Unternehmer muss in der Lage sein regelmäßig Zins und Tilgung zu leisten.

Dafür wird die Hausbank wie auch jeder andere Kapitalgeber das Geschäftskonzept und das Vorhaben akribisch prüfen. Planzahlen der nächsten drei Jahre sind genauso vorzulegen wie etwa die vergangenen Jahresabschlüsse und Gewinn- und Verlustrechnungen. Bevor die Beteiligungsgesellschaften einsteigen, führen sie regelmäßig ein persönliches Gespräch mit dem Unternehmer und besuchen die Firma vor Ort. Sie wollen sich ein Bild von den Geschäftsführungsqualitäten des Firmenchefs machen und interessieren sich auch für seinen Lebenslauf und seine Ausbildung.

 

Korrespondenz mit

Portrait & Vita
Dr. Ulrich Viefers
Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Quelle

Pro Firma

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